Nach FACEBOOK ist TWITTER ein sehr beliebtes Informations-, Kommunikations- und Marketingtool. Da die Reichweite und eigentliche Funktion jedoch noch stark unterschätzt wird, herrschen gerade in Deutschland noch große Berührungsängste mit dem Micro-Blogging-Dienst.

Dabei ist TWITTER so einfach wie die Technologie selbst. Ähnlich einer SMS hat man max. 140 Zeichen zur Verfügung für einen sogenannten „Tweet“. So wird man herausgefordert, seine „Message“ auf den Punkt zu bringen bzw. einen weiterführenden Link interessant „anzuteasern“. Dies erfordert kniggemäßig ein wenig Geschick und vielleicht auch Übung im SOCIAL MEDIA.

Ein Vorteil von TWITTER ist, dass man auch ohne Anmeldung diese Nachrichten einsehen kann. Der eigentliche Effekt stellt sich natürlich nur nach der Registrierung und Vernetzung ein. Danach kann man interessante Menschen suchen und ihnen folgen oder selbst seine eigenen „Follower“ informieren und mit frischen Nachrichten versorgen. Dies funktioniert erst einmal ohne direkte Ansprache, lässt sich aber über eine zusätzliche Direktnachricht “kingge-like” finalisieren. Auch hier ist zu beachten, dass man nur 140 Zeichen hat, seinen gegenüber zu beeindrucken.

Drei „Basics“ sind zum richtigen Nutzen notwendig:

Über das „#“-Zeichen, ein sogenanntes „Hashtag“, kann man seine Tweets verschlagworten in Form eines „Tags“. So kann man in Echtzeit, über die Suche, Informationen zu einem bestimmten Begriff über die ganze Welt verfolgen. Man muss dabei selbst entscheiden, wie viel man verschlagwortet, denn nicht jedes Wort macht Sinn.
Beispiel: „eine neue Version des Browsers #Firefox ist online“

Über das „@“-Zeichen erhält man die Funktion andere User anzuschreiben oder sie in einer Nachricht zu erwähnen bzw. auf sie zu verweisen. Dies passiert weniger förmlich, als es funktionell ist.
Beispiel: „der @socialMknigge hat neue Artikel über @Heineken_Beer in seinem Blog“

Erweitert werden, kann die Funktion mit „RT @“, um Beiträge eines Users zu „Re-Tweeten“. Dies wird angewendet, wenn man mit einem bestimmten Beitrag sympathisiert und diesen wiederum mit anderen teilen will.
Beispiel: „RT @socialMknigge FACEBOOK meets Straße oder wie HEINEKEN sich standesgemäß bedankt. https://knigge.werbeboten.de/?p=284 @Heineken_Beer“

Wenn man diese „Grund-Vokabeln“ kennt, steht einer erfolgreichen Nutzung des Micro-Blogging-Dienstes nichts mehr im Wege. Für den Anfang ist es ratsam, sich einige Profile wie z.B. socialMknigge oder Werbeboten anzusehen.

Manchmal hilft allerdings auch ein Video, zum besseren Verständnis, um mit den 140 Zeichen umzugehen…