Die Startseite des LikeAlyzer

Der Social Media Manager fehlt? Dann nimm den LikeAlyzer, so lautet der Slogan des in den letzten Tagen im Netz kursierenden Tools. Der Name klingt ein bisschen wie ein Superheld? Klar, so ein Superheld, der die eigene Seite rettet und per Wunderwaffe die Leute zum Liken bewegt, das wär’s!

Nach eigener Aussage soll das Tool den Social Media Marketer allerdings nicht völlig ersetzen, sondern quasi als Platzhalter dienen, solange der Social Media Marketer nicht gefunden wurde. Neben übersichtlichem Monitoring der Fanpage soll der LikeAlyzer dabei auch einige wertvolle Hinweise zur Verbesserung der Performance bieten.

Der LikeAlyzer - Do you really need a social media marketer?

Der LikeAlyzer – Do you really need a social media marketer?

 

Wie funktioniert der LikeAlyzer?

  • Einfach auf www.likealyzer.com die eigene Fanpage eingeben. Den Rest macht das Tool – man wird sofort auf die Auswertungsseite geleitet. An Usability ist es kaum zu überbieten.
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    Die Startseite des LikeAlyzer

    Die Startseite des LikeAlyzer

     

    Wie sollte ich den LikeAlyzer benutzen?

  • Um einen ersten Überblick zu gewinnen. Von Likes über Postingzeiten bis zum Engagement sind alle relevanten Key Performance Indicators (KPIs) für Fanpages vertreten, und jeder einzelne Punkt wird mit einem grünen Häkchen oder einem roten Kreuzchen bewertet, sodass gleich eine Einschätzung der Performance vorliegt. Dadurch wird das Monitoring im Vergleich zu den absoluten Zahlen der Facebook Insights deutlich erleichtert.
  • Zur Anregung. Jedes Kriterium ist klickbar und zeigt dann Erklärungen oder Empfehlungen, wie die Performance verbessert und das Engagement gesteigert werden kann.
  • Als Start für die Recherche. Der LikeAlyzer bietet zu jeder Analyse Artikelempfehlungen, die auf die persönlichen Schwachstellen abgestimmt sind. Die Auswahl der Quellen (z. B. Sproutsocial, Allfacebook.com oder auch das Facebook Help Center) ist sehr zuverlässig, so dass hier ein hervorragender Ansatzpunkt für weitere Recherche gegeben ist.
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    Was kann ich nicht vom LikeAlyzer erwarten?

  • Eine langfristige Content-Strategie. Die Tipps sind alle auf Interaktion mit den Fans ausgelegt sind und erfüllen wohl durchaus ihren Zweck. Doch mit Tipps wie dem zur Kategorie „Calls to Action“ kann man vielleicht einmal viel Engagement erreichen, sich aber nicht dauerhaft als likenswerte Seite etablieren, die durch ihre Inhalte besticht. Zu potenziellen Inhalten äußert sich der LikeAlyzer dagegen kaum – das ist automatisiert auch nur schlecht möglich. Davon abgesehen, ist die Methode „Klick gefällt mir…!“ natürlich als  Horror-Szenario eines jeden „Content ist King“ Artikel der letzten Monate bekannt.
  • Die Tipps des LikeAlyzers.

    Die Tipps des LikeAlyzers.

  • Die eigenen Erfahrungen und Zielstellungen zu ersetzen. Auch weil die Content-Planung für die Fanpage immer noch beim Admin liegt, muss sich jeder Fanpage Betreiber darüber Gedanken machen, was er wie erreichen möchte, und ob die Tipps des LikeAlyzers den eigenen Zielen dienen. Wie hier erklärt wird, ist außerdem die Bestimmung der besten Postingzeiten und -typen auf Basis der letzten Posts nicht immer perfekt, man sollte also immer ein Auge darauf haben, ob die Vorschläge des LikeAlyzers tatsächlich den erhofften Erfolg bringen.
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    Der LikeAlyzer sollte also von echten Inhalten und gesundem Menschenverstand begleitet werden, wenn gerade kein Social Media Manager zur Hand ist – alles übernimmt das Tool nicht. Eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit ist es durch seine einfache Handhabung, den klaren Aufbau, die Bewertungen der einzelnen KPIs und die Tipps zum Engagement, mit denen erstmal etwas Reichweite aufgebaut werden kann, aber allemal.