Wer träumt nicht von einem solchen Schreibtisch? Wie Social Media Manager organisiert ins neue Jahr starten, erklärt unsere Serie!

Es ist Anfang Januar und das Stressniveau vieler Social-Media-Marketer dürfte nach dem Advent nun langsam wieder normalere Dimensionen annehmen. Klar, das größte Event des Jahres steht schon fest: die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien diesen Sommer. Und, hey, danach kommt schon fast wieder das Weihnachtsgeschäft! Aber soweit ist es noch nicht und der Januar ist die beste Zeit im Jahr, um die eigenen Arbeitsstrukturen auf Vordermann zu bringen, um sich damit im nächsten Jahr eine gehörige Portion Stress zu ersparen und ganz nebenbei die eigene Arbeit auch noch besser zu erledigen! Wer nur ab und an über den Januar verteilt einige Male etwas Zeit freimacht, kann sich schon viel Ärger ersparen.

Wer träumt nicht von einem solchen Schreibtisch? Wie Social Media Manager organisiert ins neue Jahr starten, erklärt unsere Serie!

Wer träumt nicht von einem solchen Schreibtisch? Wie Social Media Manager organisiert ins neue Jahr starten, erklärt unsere Serie!

 

Was sollte ich mir als Social-Media-Manager also dieses Jahr vornehmen – und wie setze ich meine guten Vorsätze tatsächlich um? Diese Frage werden wir hier den Januar hindurch behandeln. Heute geht es erstmal um den Redaktionsplan.

Warum?

Er ist ein Muss im Redaktionsalltag: Ein Redaktionsplan erleichtert die Arbeit ungemein, da alle an der Redaktion beteiligten sehen können, welche Aktivitäten für wann geplant sind. So sind die Verantwortlichkeiten geklärt und es bleiben weniger Fragen ungeklärt. Gleichzeitig wird der Redaktionsprozess – also die Stufen von der Themenfindung bis zur Veröffentlichung – abgebildet und auch wer bisher manchmal ständig, dann wieder einige Zeit gar nicht postete, kann das Problem damit in den Griff bekommen.

Im Social-Media-Bereich scheint ein Redaktionsplan manchmal verfehlt, da sehr viel sehr spontan geschieht. Doch ein Redaktionsplan, der immer einige zeitlich flexibel einsetzbare Inhalte vorhält, schafft im Gegenteil (wenn er ideal genutzt wird, zumindest) erst den Freiraum, der nötig ist, um zeitnah auf Entwicklungen zu reagieren. Wieso also nicht jetzt sofort einen einrichten?

So geht’s:

Templates für Redaktionspläne gibt es an vielen Stellen im Internet, z. B. hier.

Nun muss natürlich erst die richtige Vorlage ausgewählt und dann in aller Regel noch angepasst werden. Relevante Faktoren bei beidem sind dabei z. B. welche Kanäle bespielt werden müssen, inwieweit diese thematisch verzahnt oder unabhängig sind, welche Schritte im Redaktionsablauf tatsächlich bestehen (ob jeder Artikel erst abgenickt werden muss oder jeder Redakteur selbstverantwortlich veröffentlichen kann), ob Autoposting eingesetzt wird, usw. Auch, wenn in Einzelfällen noch zusätzliche Informationen gebraucht werden, sollten die möglichst schon am Anfang eingebaut werden. Hier merkt man schon, dass durch einen Redaktionsplan der Ablauf klar strukturiert wird.

Dann schnell erste Ideen für die nächsten Artikel und Posts eintragen – zwei bis drei Wochen im Voraus reichen völlig. Bildet der Redaktionsplan die verschiedenen Posts, ihr Entstehungsstadium sowie die Zusammenhänge zwischen den Kanälen gut ab? Wenn für manche wichtigen Angaben noch der Platz fehlt, dann sollte der Plan noch einmal angepasst werden. Ansonsten herzlichen Glückwunsch: Fertig ist der Redaktionsplan.

1 Kommentar
  1. Jona sagte:

    Danke für den Tipp. Ohne Redaktionsplan geht tatsächlich gerade bei Plattformen mit einem ausgefeilten Algorithmus wie Facebook nur wenig.

    Wem Excel aber als Planungstool (gerade für Teams) auf die Nerven geht, kann hierfür auch Online-Tools verwenden. Wir haben mit http://www.some.io gerade eines veröffentlicht, welches sich auf Teams spezialisiert. Würde mich freuen, wenn ihr das mal testet. Beste Grüße Jona

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