65 % der Verweildauer in sozialen Netzwerken können mobile Webseiten und Apps verbuchen. Daher sind besondere dynamic capabilities der Unternehmen gefragt – schnelle Reaktionen auf Markttrends und Anpassung sind die Stichworte! Homepages, Apps und Ads sollten an den Trend zur mobilen Internetnutzung angepasst  und somit mobile optimiert werden, um eine den Endgeräten gerechte Darstellung der Inhalte zu ermöglichen –  überall, wo der User gerade Zugriff darauf wünscht.

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Konsumieren leicht gemacht: Mobile optimierte Anwendungen ermöglichen dem User räumliche Flexibilität.

Mobile statt Desktop

Der moderne Internet-User ist permanent online. Die Nachfrage nach Smartphones und Tablets ist hoch: Schon rund 24 Millionen Deutsche nutzen ein Smartphone. Wenn es um die Verteilung der Internetnutzung von unterwegs oder am Schreibtisch geht, steht der Sieger in Bereichen wie Fotos, Maps, Games oder Wetter eindeutig fest: Die mobile Nutzung des Internets gewinnt beispielsweise beim Senden, Empfangen und Ansehen von Fotos mit hohem Vorsprung! Ganze 92 % der Onlinenutzung von Fotos findet mobile statt, die Desktopnutzung macht nur noch 8 % aus. Nachrichtenseiten und Portale werden derzeit allerdings noch häufiger vom Desktop Rechner genutzt. Die genaue Verteilung von mobiler und Desktopnutzung in den einzelnen Bereichen gibt es hier.

Die häufigere Verwendung mobiler Anwendungen statt ihrer Nutzung am Desktop Rechner ist nicht nur der Diversität und erhöhten Quantität mobiler Endgeräte geschuldet, sondern lässt sich auch auf die Entwicklung bestimmter Apps und Programme für die ausschließliche Mobile-Nutzung zurückführen. Die Anforderungen sind allerdings hoch: Denn die User erwarten von mobilen Websites die gleiche Einfachheit der Nutzung wie bei herkömmlichen Webseiten. Unternehmen sollten als Anpassungsleistung an Markttrends über Strategien für mobile Kampagnen nachdenken. Ziele sind hier vor allem Trafficsteigerung und die Steigerung des Bekanntheitsgrades der eigenen Marke.

Nicht nur App-Entwicklern eröffnen sich durch diesen Trend neue Türen, auch die sozialen Netzwerke profitieren enorm von der stetigen Möglichkeit auch unterwegs online zu sein und Inhalte sowie Bilder mit Freunden zu teilen. Schon jetzt machen mehr als zwei Drittel der Nutzung von Social Networks  das Socializen über mobile Webseiten und Apps aus. Neben der steigenden Nutzung von sozialen Netzwerken von unterwegs wächst auch der Trend, mobile einzukaufen und den Alltag zu managen.

Mobile Shopping

Das Europa Konsumbarometer zeigt den steigenden Trend zum mobilen Shopping auf.  Das Einkaufsverhalten der Verbraucher wandelt sich zur höheren räumlichen Flexibilität – mobile Shoppingseiten werden immer populärer.

Eine Umfrage von MK:NETmedien zeigt jedoch, dass trotzdem 37 % der Befragten ihren Shop noch nicht mobile optimiert haben oder eine App zur Verfügung stellen. Das große Potenzial des Mobile-Marketing haben die meisten Advertiser zwar erkannt, an der operativen Umsetzung scheitert es allerdings in vielen Fällen noch. Unternehmen sollten schnellstens Strategien und Möglichkeiten entwickeln, um den steigenden Mobile-Traffic effektiv für das eigene Geschäft zu nutzen.

Auch beim mobilen Shopping spielen soziale Netzwerke eine wesentliche Rolle: Schon 29 % der User sind bereit, über soziale Netzwerke einzukaufen. Facebook, Twitter und Co. werden bereits aktiv als Werbeplattform genutzt und sollen zukünftig direkt Kaufentscheidungen beeinflussen. Ihnen wird bei einem Kauf wachsende Bedeutung als Informationsquelle beigemessen. Hierfür nutzen User zudem Preisvergleichssites, bereits 78 % vergleichen die Preise vor einem Online-Kauf.

Bezahlvorgänge und die Weitergabe persönlicher Daten empfinden die User zurzeit aber noch auf dem Desktop sicherer als mobile. Die Entwicklung neuer, sicherer Möglichkeiten des Mobile Payments steigert allerdings das Potenzial, dass auch hier mobile Anwendungen die Desktop-Nutzung überholen und bald schon verdrängen könnten.

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Vertrauenswürdiger Bezahlvorgang auch mobile? Viele User empfinden das mobile Bezahlen noch als unsicher.

Die Zukunft des Internets ist mobil

Auch wenn die Euphorie für die mobile Internetnutzung durch Sicherheitsbedenken einiger User gedämpft wird, – sie haben Sorgen, dass Zugangsdaten ausspioniert und missbraucht werden oder Viren das Smartphone beeinträchtigen könnten – wird nicht auf das mobile Surfen verzichtet. Die Anwendung von mobile-enabled Websites und mobilen Apps  wird stetig verbessert und vereinfacht – das Feature mobile steht somit als langfristig zukunftsfähiges Modell der Internetnutzung fest!

3 Kommentare
  1. Horst sagte:

    “Ganze 92 % der Onlinenutzung findet mobile statt, die Desktopnutzung macht nur noch 8 % aus.”

    Könnt ihr dazu eine Quelle angeben?

    • Luisa sagte:

      Lieber Horst,
      vielen Dank für deine aufmerksame Lektüre, da ist eine Information durchgerutscht. Die Zahlen beziehen sich auf die Verteilung der mobilen beziehungsweise Desktopnutzung von Fotos. Bitte entschuldige diesen Fehler! Der Abschnitt ist nun korrigiert. Weitere Zahlen zur Verteilung von mobiler und Desktopnutzung in den einzelnen Bereichen findest du hier.

      Liebe Grüße,
      Luisa

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Welch großen Anteil die mobile Nutzung des Internets ausmacht, wurde schon in unserem Artikel Mobiler Konsum thematisiert. Smartphones oder Tablet sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. […]

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