Ein roter Faden in der Hinterhand schadet nie.

Warum sollte ich einen entwickeln?

Ein roter Faden – der im allgemeinen aus übergeordneten Themen oder Geschichten besteht – erleichtert die Redaktionsplanung während des Jahres sehr und kann außerdem für besseres Storytelling sorgen, da zwischen verschiedenen Blogartikeln oder Posts auf der Fanpage ein deutlicher Zusammenhang besteht.

Ein roter Faden in der Hinterhand schadet nie.

Ein roter Faden in der Hinterhand schadet nie.

Umsetzung:

Da ein Redaktionsplan ja schon vorhanden ist (sein sollte? Wer noch keinen hat, fängt besser beim Artikel von letzter Woche an), kann hier schnell eine eigene Seite für das übergeordnete Konzept eingefügt werden. Der Markenclaim wird üblicherweise den groben Kontext eines Auftritts schon vorgeben, nun muss überlegt werden, auf welche, dem Leser oder Fan dienliche Aspekte er heruntergebrochen werden kann und wie diese sich zeitlich am besten umsetzen lassen. Dabei bieten sich Monate, Jahreszeiten oder Feste wie Ostern, die Fußball-WM, Herbst oder das Weihnachtsgeschäft ganz von selbst an, doch je nach Branche kann das Jahr auch ganz anders und von “allgemeinen” Zeiträumen unabhängig organisiert werden. Produkteinführungen oder Jubiläen können auch berücksichtigt werden. Ein Beispiel: So kann eine Firma im Lebensmittelbereich Herkunft der Lebensmittel, Verarbeitung in den eigenen Fabriken und Rezepte als Themen nehmen; um Storytelling einzusetzten, können etwa die Menschen hinter den Produkten und einzelnen Arbeitsschritten vorgestellt und der Zusammenhang der Bereiche durch die Verfolgung des Weges eines Lebensmittel – von der Rebe in die Weißweinsauce – dargestellt werden.

Bei der Themensuche während des Jahres sollte man sich dann an den Themen orientieren. Natürlich nicht sklavisch: Neben den durchgehenden Geschichten können natürlich noch Einzelthemen behandelt werden, solange sie zur Marke passen.  Verschiedene Arten von Posts zu schalten, lockert die Fanpage durchaus auf: Der rote Faden ist ja auch nur eine inhaltliche Verbindung verschiedener Aspekte, kein roter Farbtopf, der alles in Einheitsbrei verwandelt.

Photo credit: flickr-user icultist