Facebook erleichtert die Kooperation.

Vor Kurzem hat Facebook den Business Manager angekündigt –  der internationale Roll-out soll nun innerhalb der nächsten Wochen folgen. Daher wird es Zeit, sich das Tool einmal genauer anzusehen: Es bietet tatsächlich einige Vorteile für Seitenadministratoren und Werbetreibende – ganz besonders für diejenigen, die mehrere Seiten oder Kampagnen verwalten und mit mehreren Leuten zusammenarbeiten:

Einfacheres Page-Management. Der Business Manager soll die Arbeit auf Facebook vereinheitlichen: So müssen Fanpages nicht über den privaten Account und die entsprechenden Anzeigen über den Ads Account aufgerufen werden, da vom Business Manager auf Ads Manager und Power Editor zugegriffen werden kann. Auch neue Ad Accounts können erstellt werden, wie der Screenshot zeigt:

Auch neue Anzeigenaccounts können eröffnet werden. (Bildquelle: Facebook)

Auch neue Anzeigenaccounts können eröffnet werden. (Bildquelle: Facebook)

 

Übersichtlicheres Management mehrerer Fanpages und Kampagnen. Administratoren können genau sehen, welche Mitarbeiter welche Zugänge haben und diese auch ändern. Es gibt  verschiedene Zugangsberechtigungen, sodass jeder genau die Rolle erhält, die er benötigt, und sich gleichzeitig nicht außerhalb des eigenen Aufgabenbereichs „einmischen“ kann. Eine ausführliche Übersicht über die Rollen bietet Facebook auf den Hilfeseiten: Unterschieden wird  zwischen Managern, Werbekonten und Seiten, bei allen gibt es außerdem verschiedene Berechtigungsniveaus. Auch das Anfragen von Berechtigungen und das anschließende Seitenmanagement für andere Fanpages kann über den Business Manager erledigt werden.

So können die Rollen eines Mitarbeiters überprüft und organisiert werden. (Bildquelle: Facebook)

So können die Rollen eines Mitarbeiters überprüft und organisiert werden. (Bildquelle: Facebook)

Privates und Berufliches wird getrennt. Sich nicht mehr unbedingt mit Kollegen anfreunden zu müssen – das dürfte für viele auch einer der großen Vorteile des Business Managers sein. Zwar muss man sich mit dem privaten Profil anmelden, allerdings ist es nicht notwendig, mit Kollegen befreundet zu sein – nicht einmal die private E-Mail-Adresse muss preisgegeben werden. Die Privatsphäreeinstellungen werden im Business Manager natürlich auch respektiert. Wer was erkennen kann, hat Facebook in einer Tabelle zusammengefasst:

Wer sieht was? (Bildquelle: Facebook)

Wer sieht was? (Bildquelle: Facebook)

Eine unabdingbare Voraussetzung, um den Business Manager nutzen zu können, ist eine eigene Unternehmensfanpage – die sollte für alle, die sich für Business Manager interessieren, leicht erfüllbar sein. Eine Demonstration der Vorteile gibt Facebook auch in einem Video (auf Englisch), inklusive Erklärung zum Setup – das auch deutschen Werbetreibenden bald offen stehen dürfte!