So könnten die Native Ads des Facebook Audience Networks aussehen. (Bildquelle: Facebook)

Natürlich hatte die f8 mehr als nur zwei Neuerungen zu bieten – und der überwiegende Teil zielte besonders auf Verbesserungen im Bereich Mobile ab. Die für Social-Media-Marketer wichtigsten dieser Veränderungen werden im folgenden Artikel zusammengefasst:

Facebook Audience Network

Das Facebook Audience Network erlaubt es Marketern, über Facebook aus auf den Mobile Apps Dritter Anzeigen zu schalten. Das hat viele Vorteile: für Facebook, für Marketer, für Entwickler. Facebook verfügt über exzellente Targetingmöglichkeiten – und einen zu vollen Newsfeed, der kein Anzeigenblatt werden soll. Marketer haben im besten Fall gute Produkte, ansprechende Anzeigen und eine klare Zielgruppe, die beide interessant findet. Entwickler haben Apps, deren Nutzung die Leute bereichert. Das Facebook Audience Network erlaubt es, gleichzeitig mehr Anzeigen auszuspielen (und dadurch mehr einzunehmen) ohne den Newsfeed durch zu viel Werbung zu überlasten und die richtigen Leute dann anzusprechen, wenn sie besonders an den Anzeigen interessiert sind – nämlich in den richtigen Apps. Wie das genau funktioniert, erklärt Facebook in einem Video:

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Marketern stehen also einige Formate zur Verfügung: Banner, Interstitial und Native Ad. Letztere können laut Facebook z. B. so aussehen:

So könnten die Native Ads des Facebook Audience Networks aussehen. (Bildquelle: Facebook)

So könnten die Native Ads des Facebook Audience Networks aussehen. (Bildquelle: Facebook)

 

Anonymer Login

Der Facebook-Login wurde insgesamt überarbeitet, und das mit einem deutlichen Fokus auf verbessertes Nutzerverständnis. So wird in Zukunft weiterhin angekündigt, welche Daten die App, bei der man sich einloggt, bekommt – doch wer damit nicht einverstanden ist, kann die Berechtigungen noch manuell editieren.

So sieht Facebooks neuer Login aus. (Bildquelle: Facebook)

So sieht Facebooks neuer Login aus. (Bildquelle: Facebook)

Im Bild wird deutlich, wie Nutzer entscheiden können, einzelne Informationen nicht freizugeben. Und daneben gibt es dann auch die Möglichkeit, den anonymen Login zu wählen: Dadurch werden keine Informationen von Facebook mit der App geteilt. So sollen Leute zum Testen verschiedener Apps bewegt und die Einfachheit des Login über verschiedene Geräte hinweg gewährleistet werden. Das Upgrade zum normalen Facebook-Login soll ebenfalls einfach möglich sein.

Besserer Open Graph

Neben dem Login wurde auch der Share-Dialog überarbeitet – nun bietet er mehr Unterstützung für den Open Graph sowie Orts- und Freunde-Markierungen.

Anmeldung zum Business Manager

Für den Business Manager, über den wir schon letzte Woche berichtet haben, kann man sich nun auch anmelden. Wer sich also einen Überblick über die Möglichkeiten des Business Manager verschafft hat und von den neuen Optionen ganz begeistert ist, kann sich also unter der folgenden URL registrieren:

https://business.facebook.com/create/1

Allfacebook.de hat eine ausführliche Anleitung zur Anmeldung veröffentlicht. Dort wird auf die Warnung hingewiesen, dass angemeldete Seiten nicht mehr direkt über Facebook verwaltet werden können – daher sollte der Schritt zum Business Manager gut überlegt sein.

Neben diesen wichtigen Änderungen hat Facebook noch eine Liste mit den wichtigsten Ankündigungen der Veranstaltung zusammengestellt: Dort finden sich auch verbesserte Möglichkeiten, zwischen Apps zu verlinken, ein Like-Button für iOS, neue App Insights und vieles mehr, inklusive Links zu ausführlicheren Artikeln zu den Themen.