Instagram hat bereits vor einigen Monaten eine neue Funktion gelauncht – die sogenannten Instagram Guides. Standen sie damals nur wenigen ausgewählten Accounts zur Verfügung, haben heute immer mehr Profile die Möglichkeit Guides zu erstellen und für sich zu nutzen. Noch sind Guides allerdings nicht für jeden Account freigeschaltet.

Aber was sind eigentlich Guides? Am einfachsten kann man sich einen Instagram Guide wie eine eigene Landingpage oder einen Blogbeitrag vorstellen. Verschiedene Instagram-Beiträge können in einem Guide zusammengefasst dargestellt werden mit eigenem Text sowie einem Titelbild einer Überschrift und einer Einleitung.

Instagram selbst möchte mit der Funktion der Guides seinen NutzerInnen die Chance geben, Informationen über wichtige und weiterbildende Inhalte gebündelt an einem Ort zu bekommen. 

Die Funktion kann von Firmen, Organisationen und Marken sehr gut dafür genutzt werden häufig gestellte Fragen der Follower gebündelt zu beantworten, ähnlich wie in einem FAQ. Außerdem können Kampagnen oder Kollaborationen mit Marken oder Influencern auf eine neue Art und Weise dargestellt werden. Viele NutzerInnen nutzen Instagram um sich inspirieren zu lassen – mit Guides wurde ein völlig neuer Weg geschaffen um das zu tun. Der Kreativität sind hier wenig Grenzen gesetzt.

Wer jetzt denkt, dass die Funktion nur Firmen oder Organisationen zur Verfügung steht, der irrt sich: Auch Privatpersonen können entweder aus ihren eigenen Beiträgen oder aus Beiträgen von anderen Instagram-NutzerInnen Guides erstellen und sie in ihrem Profil für ihre FollowerInnen bereitstellen.

Wie funktioniert ein Guide?

Um einen Guide zu erstellen, musst du auf deiner Profilseite oben links auf das + drücken. Dort werden alle Beitragsarten, die du mit deinem Account erstellen kannst, aufgelistet. Wenn du die Funktion der Guides schon nutzen kannst, dann steht dir hier auch die Funktion “Guide” zur Verfügung. 

Nachdem du die Beitragsart “Guide” ausgewählt hast, musst du dich für eine Art des Guides entscheiden. Hier hast du die Wahl zwischen drei Arten: “Orte”, “Produkte” und “Beiträge”. 

Orts-Guide

Möchtest du einen Guide über Orte anlegen, wirst du zu einer Ortsauswahl weitergeleitet. Dort kannst du nach verschiedenen Orten suchen und dann die Bilder, die du dir aussuchen kannst, deinem Guide hinzufügen. Wenn du alle Orte und Bilder deiner Wahl hinzugefügt hast, kommst du zu der Seite, auf der du deinen Guide weiter bearbeiten und dann auch veröffentlichen kannst.

Produkt-Guide

Fällt deine Wahl auf einen Guide über Produkte, kannst du mithilfe einer Suchleiste nach Instagram Shops suchen. Alternativ kannst du auch deine Wunschliste nutzen. Klickst du auf einen Shop, werden dir alle Produkte, die dort verkauft werden, angezeigt. Durch ein weiteres Klicken auf das Produkt deiner Wahl kannst du den Beitrag auswählen, den du am Ende in deinem Guide anzeigen lassen möchtest. Hast du alle Produkte, die dein Guide beinhalten soll, ausgewählt, kannst du deinen Guide nach deinen Wünschen bearbeiten.

Beitrags-Guide

Die dritte Möglichkeit eines Guides dreht sich um Beiträge. Hier kannst du zwischen deinen eigenen Beiträgen und Beiträgen, die du gespeichert hast, auswählen. Anschließend kannst du natürlich deinen Guide noch konfigurieren, bevor du ihn hochlädst.

Wie du siehst, kannst du nicht nur auf deine eigenen Beiträge zurückgreifen, wenn du Guides erstellst, sondern auch auf die von anderen. Allerdings muss jeder Beitrag, der verwendet wird, schon auf Instagram verfügbar sein, um im Guide eingebettet werden zu können.

Wichtig ist Instagram natürlich auch die Privatsphäre: NutzerInnen können einstellen, ob sie möchten, dass ihre Beiträge für Guides verwendet werden. 

Entscheiden sie sich dagegen, so können sie die Funktion ganz einfach unter Einstellungen → Privatsphäre → Guides ausstellen. Auch Beiträge von privaten Konten können nicht zu Guides hinzugefügt werden. 

Auch nach dem Hochladen lässt sich ein Guide immer wieder konfigurieren. So kannst du je nach Belieben die Reihenfolge verändern, Beiträge hinzufügen oder wieder aus dem Guide löschen. Du kannst auch mehrere Guides anlegen, die alle unter dem Guide-Icon auf deinem Profil angezeigt werden.

Obwohl sich Instagram Guides nur in der mobilen App erstellen lassen, kann man sie sich auch auf der Desktop-Version ansehen. Du hast auch die Möglichkeit einen Link zu erstellen, der andere zu deinem Guide weiterleitet. Außerdem ist ein Posten des Guides in die Instagram Story möglich. Vom Guide aus können die NutzerInnen einfach auf die Beiträge klicken, um so den ursprünglichen Post zu sehen.

Grenzen der Instagram Guides

Zu beachten ist jedoch, dass sich höchstens 30 Beiträge in einen Guide einbetten lassen. Außerdem wird bei einem Carousel-Posting immer nur der erste Beitrag angezeigt und NutzerInnen sehen auch nicht, dass es sich bei dem Beitrag um ein Carousel handelt. 

Obwohl bei einem Guide ein eigenes Titelbild im Hochformat, ein Titel sowie eine Einleitung und Texte zu den Beiträgen hinzugefügt werden können, ist es nicht möglich Designänderungen am Guide vorzunehmen. Abschließend lässt sich festhalten, dass Instagram Guides ein guter Weg sind, um Beiträgen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen sowie NutzerInnen zu informieren und zu inspirieren. Vor allem Firmen und Organisationen können von dem neuen Tool profitieren und einen neuen und vor allem kreativen Weg schaffen, neue Kunden zu akquirieren. 

 

Melde Dich jetzt für unseren Newsletter an! Unter allen neuen Abonnenten verlosen wir diesen Monat eine exklusive Werbeboten Account Review.
Der Gewinner wird am 12. November 2020 um 11:59 Uhr gezogen und per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Du wünscht Dir für Dein Unternehmen auch eine Werbeboten Account Review? Möchtest herausfinden, wie Du Dein Set-up optimieren kannst oder “Was sonst so möglich ist?”

Dann melde Dich einfach und wir machen Dir ein unverbindliches Angebot.